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18 Dez
2020

Wasser für Indien

Bei einem Treffen mit dem indischen Wasserminister präsentiert HELIOZ seine Pläne für ein landesweites gemeinsames Trinkwasserprojekt.

Seit Jahren schon befasst sich das österreichische Unternehmen HELIOZ mit großen Klimaprojekten und neuen Technologien der Wasseraufbereitung. Dank der speziell entwickelten WADI-Technologie sorgt HELIOZ einfach, schnell und kostengünstig alleine durch die UV-Strahlung der Sonne für sauberes Trinkwasser. In Afrika, Südostasien und Indien wurden aktuell mit WADI jährlich 2.180 Millionen Liter Wasser desinfiziert.

Besonders akut ist die Trinkwasserknappheit in Indien. Nur 30% aller indischen Haushalte werden mit Trinkwasser über Wasserleitungen versorgt. Viele Haushalte sind auf Grundwasser mit Handpumpen und Oberflächenwasser angewiesen. Aktuell sind ca. 73 % der indischen Bevölkerung auf nicht behandeltes Wasser angewiesen.

Grund genug für den indischen Wasserminister Shri Gajendra Singh Shekhawat eine große landesweite Initiative zu starten. Das Ziel der 2019 gegründeten „Jal Jeevan Mission“ ist es, bis 2024 alle ländlichen Haushalte des riesigen Landes an das Trinkwassernetz anzuschließen.

HELIOZ möchte sein Engagement in Indien weiter verstärken und vor allem dieses ehrgeizige Projekt des Jal Shakti Ministeriums in den nächsten Jahren massiv unterstützen - gemeinsam mit WAPCOS, einem indischen Unternehmen, das sich mit großen Infrastrukturprojekten befasst. Mitte Dezember wurden die detaillierten Pläne dem Wasserminister persönlich vorgestellt.

Gemeinsam mit Vikas Gambir von der Intersuez Gruppe und dem kaufmännischen Leiter von WAPCOS, Anupam Mishra präsentierten Gregor Riss, Managing Director von HELIOZ Indien und Niclas Schmiedmaier, CEO von HELIOZ die Möglichkeiten und Chancen der Zusammenarbeit. Und die sind beeindruckend: Im Zuge der Zusammenarbeit könnte HELIOZ bis zu einer Million Haushalte mit sauberem Wasser versorgen und jährlich 6,5 Milliarden Liter Wasser desinfizieren! Dass daneben auch noch 1.850.000 Tonnen CO2eingespart werden können, verdeutlicht das enorme Potenzial dieses Projektes.

Vor allem aber ist es bemerkenswert, dass ein österreichisches Unternehmen, das erst 2010 gegründet wurde, massiv dazu beiträgt, die Lebensbedingungen von Millionen Menschen in vielen Regionen der Welt deutlich zu verbessern. Man darf gespannt sein, wie sich diese Initiative weiter entwickelt.

Unser Projekt in Mumbai