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14 Dez
2021

die ewige Natur: die Bedeutung der Bäume

Lange Zeit glaubten Wissenschaftler*innen, dass die nachweislich ältesten Bäume der Welt, die "Bristlecone Pines" oder Grann-Kiefern, in den White Mountains in Kalifornien zu finden sind. Ihr Holz weist etwa 100 Jahresringe auf einem Zentimeter auf. Der älteste wird "Methuselah" genannt und ist über 4700 Jahre alt. Im Jahr 2012 entdeckten Wissenschaftler*innen in der gleichen Region einen Baum, der 5062 Jahre alt ist. Aus Furcht vor zu vielen Besucher*innen bleibt sein genauer Standort jedoch geheim.
Die Tamrit-Zypressen in den algerischen Tassil-Bergen sind 4000 bis 5000 Jahre alt. Genaue Beweise dafür gibt es jedoch nicht, ebenso wenig wie für eine japanische Sicheltanne auf der Insel Yakushima, deren Alter auf etwa 7000 Jahre geschätzt wird. 
Im Jahr 2008 fanden schwedische Forscher jedoch eine kleine Fichte auf dem Berg Fulu im Zentrum des Landes, deren Alter auf 9550 Jahre datiert wurde.


Wo auch immer der älteste Baum stehen mag, eines ist klar: Es vergeht viel Zeit, bis ein Baum eines natürlichen Todes stirbt. Dieser Prozess wird jedoch ständig beschleunigt, wenn der Mensch daran mitwirkt. 
In den 1980er Jahren ließen Schwefeldioxid-Emissionen aus Industrie und Kohlekraftwerken oder Stickoxide, die vor allem aus dem Autoverkehr stammten, die Bäume sterben. Beides führte zu saurem Regen und damit auch zum Waldsterben. Beide Stoffe bilden in Verbindung mit Sauerstoff Säuren, deren giftige Säurefracht an die Pflanzen und in den Boden abgegeben wird.


Schreckensnachrichten aus den Tropen

Doch es ist nicht genug mit all den Schadstoffen für unsere Pflanzenwelt. Jedes Jahr werden weltweit rund 300.000 Quadratkilometer Wald abgeholzt oder verbrannt - gut die Hälfte davon in tropischen Ländern: allen voran in Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo und Indonesien (Quelle: Global Forest Watch, 2017).
Und als ob das noch nicht reichen würde, töten auch Dürre und Käfer jedes Jahr Millionen von Bäumen auf unserer Welt. "Zeit-Online" titelte im Juli 2019: "Katastrophe des Jahrhunderts": Rund 110.000 Hektar Wald sind bundesweit vernichtet, 300 Millionen Bäume müssten neu gepflanzt werden. 

Saurer Regen, Stickoxide, Brandrodung, Dürren oder Schädlinge - die Liste der Bedrohungen für unsere Baumbestände wächst und wächst. Jede einzelne dieser Bedrohungen ist künstlich. Aufgrund der fortschreitenden Umweltzerstörung, des rasanten Klimawandels und der rapide ansteigenden Weltbevölkerung scheint es für die Baum- und Pflanzenpopulationen der Welt kaum noch eine Rettung zu geben. 
Laut der Weltbevölkerungsuhr der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung leben derzeit (Stand 25. August 2021) rund 7,89 Milliarden Menschen auf der Erde. Nach einer UN-Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung wird die Zahl der Einwohner bis 2050 auf 9,74 Milliarden und bis 2100 auf 10,87 Milliarden ansteigen.
Damit wird auch die Nachfrage nach Wohnraum, Kraftfahrzeugen sowie Industrie- und Konsumgütern aller Art steigen. Alles in allem sind die Aussichten also nicht gut.

Wir als HELIOZ tragen aktiv zur Erhaltung der Wälder bei, indem wir die Abholzung durch solare Wasserdesinfektion verhindern. Die Bedeutung der Wälder hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert und wir sind dankbar, Teil der Lösung zu sein.